Euro – das gute Ende am Anfang

Hier startet eine neue Serie für euch. Die nennt sich absichtlich KLEINE GESCHICHTE VOM GELD. Denn wir können das große Thema nur anreißen, auch wenn die Serie viele Folgen haben wird. Vor allem wollen wir aber in unserer Geldgeschichte Ungewöhnliches, Sonderbares – und manchmal auch Komisches – herausgreifen, damit das Ganze richtig interessant und unterhaltsam wird.

Geld macht stark

„Geld regiert die Welt“ – das Sprichwort kennt ihr wahrscheinlich alle. Und da steckt viel Wahrheit drin. Denn wenn ein Staat eine starke Währung hat, hat er in der Regel auch eine starke Wirtschaft und die (meisten) Menschen in einem solchen Land haben Arbeit und einen gewissen Wohlstand. Und auch der Staat selbst ist stark. Er und seine Bevölkerung gelten etwas in der Welt.

Ein einiges Europa – ein starker Euro

Da Einigkeit stark macht, haben sich zwölf EU-Staaten in einer Währungsunion zusammengetan. Von Österreich bis Portugal, von Griechenland bis Finnland zahlen wir jetzt mit Euro. Und dahinter steht eine starke Europa-Wirtschaft.

Aber wozu überhaupt Geld?

Dumme Frage, zum Bezahlen natürlich. Doch wenn man weiß, dass die Menschen früherer Zeiten gar kein Geld in unserem Sinn hatten, dann ist die Frage vielleicht doch nicht so dumm.

Mit Ochsen bezahlen

Vor Tausenden von Jahren – und bei manchen Völkern noch in jüngster Vergangenheit – wurde nur getauscht. Man tauschte, was man brauchte, z. B. Pelze gegen Getreide, Waffen gegen Salz usw. Allmählich wurden bestimmte Dinge (und Tiere), die fast alle gebrauchen konnten, allgemein als „Währung“ anerkannt. So nahm jemand z. B. Ochsen als „Zahlung“ an – auch wenn er selbst genug davon hatte, denn er konnte ja jederzeit wieder damit bezahlen. Über dieses „Naturalgeld“ werden wir im nächsten Heft usführlich
berichten.

   
Seit 16. Juni gibt es den Kursmünzensatz 2010 HGH und die neue 5-Euo-Silbermünze
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